Maria Hilf, Neumarkt
  Heilige Maria,  Mutter Gottes

Information durch Quellen für Religionsunterricht und religiöses Interessse
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heilige Maria, Mutter Gottes, Maria Hilf
goldenes Kreuz


 
virtuelle Kapelle

errichtet zum Dank
 

an die
 

Mutter Gottes


Weihnachtsmärchen   |   Weihnachtsgeschichte


In vielen Jahrhunderten und in abertausend Situationen haben gläubige Menschen die Erfahrung gemacht, daß Maria, die Mutter Gottes in höchster Not geholfen hat - wo keine Hilfe durch eigene Kraft oder anderen Menschen mehr zu erwarten war - und haben dies bezeugt, je nach ihren Lebensverhältnissen mit einer einfachen Votivtafel oder mit der Stiftung eines neuen Kirchenbaues, bzw. mit einem Teilbetrag, um ein Gotteshaus zu errichten - zur Verherrlichung Gottes, seines Sohnes Jesus Christus und zum Dank an seine Mutter, die Jesus am Kreuz auch uns zur Mutter gegeben hat. - in diesem Sinne möge auch die 'virtuelle Kapelle' verstanden sein, die mit den Mitteln unserer fortgeschrittenen Technologie errichtet und ausgeschmückt wurde mit Bildern, Gebeten, Liedern und Links in alle Welt.
- Sie soll jedoch kein Ersatz dafür sein, in Gemeinschaft mit anderen Menschen Gott zu loben und zu preisen - und: zu danken: "wo zwei oder drei in meinen Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen" (Mt 18,20)
- Der Gottesdienst, die Eucharistie (das heißt übersetzt: Danksagung), ist die Form, in der wir - wie Maria - Dank sagen und Gott lobpreisen.
www.maranatha.it der katholische Gottesdienst, die Messordnung
www.evangeliumtagfuertag.org Evangelium und Lesungen zum täglichen Gottesdienst
www.maria-laach.de tägliche Lesungen, Psalmen und Hymnen



Eine Themenseite zur heiligen Maria, der Mutter Gottes kann nur überzeugend sein, wenn sie das Thema Maria global darstellt: 1,5 Milliarden Christen kennen Maria aus der Bibel, der Heiligen Schrift, weitere 900 Millionen Muslime aus dem Koran, dem heiligen Buch des Islam. Selbst den meisten jüdischen Gläubigen ist Maria bekannt.
Schätzungsweise mehr als 100 Millionen Menschen (Männer ebenso wie Frauen, z.B: Maximilian Maria Kolbe) tragen den Vornamen Maria in all ihren sprachlichen Abwandlungen: Marie, Miriam ... in Deutschland war 2009 'Marie' der beliebteste Vorname für Neugeborene. Weiterhin findet sich der Name Maria in über 200 Ortsnamen (Marienhof, Mariazell) allein in Deutschland, zu tausenden in Strassennamen (z.B. Marienplatz), Inseln (Santa Maria), Hausbezeichnungen (z.B. Casa Maria), Organisationen, Universitäten, Schulen, Kindergärten, Firmen (z.B. Marienapotheke), Schiffsnamen: mit dem Schiff 'Santa Maria' hat Kolumbus Amerika, die Neue Welt entdeckt.
Berge, Täler (Val Maria, Tessin), Seen, Burgen (Marienburg) sind nach Maria benannt, eine sich über 3 Länder Südamerikas erstreckende Region, darin ein Fluß, ist nach der Muttergottes 'Madre de Dios' benannt, ein Asteroid trägt den Namen Maria, eine besonders schöne Rose ist Maria zugedacht www.welt-der-rosen.de weitere unzählige Blumen, Pflanzen, und Tiere (Marienkäfer) tragen Ihren Namen. - allein 11 Personen, die unter dem Pontifikat von Papst Johannes Paul II. Heilig gesprochen wurden, tragen den Vornamen Maria. www.vatican.va
Nicht verwunderlich ist auch, daß das Suchwort "Maria" in den großen Suchmaschienen, z.B. bei Google mehr als 1,7 Milliarden Suchergebnisse bringt, und bei Yahoo ca. 1,6 Milliarden - die sprachlichen und Schriftzeichen bedingten Abwandlungen noch gar nicht mitgezählt.
- Gott, der Herr und ewig gegenwärtige Schöpfer allen Seins hat im 2. Gebot untersagt, sich ein Bild von Gott zu machen. In seiner Güte und Barmherzigkeit hat er uns aber seinen Sohn und die Mutter seines Sohnes Jesus Christus geschenkt, von denen wir immerzu neue Bilder und Darstellungen aller Art schöpferisch gestalten dürfen. -
Darum wurden keiner anderen Frau auf dieser Erde seit über 1.700 Jahren von Millionen von Künstlern und Stiftern so viele Bilder und Kunstwerke gewidmet. Das älteste bekannte Marienfresko aus dem 3. Jh. befindet sich in der Priscilla Katakombe in Rom
Marienbilder, -Relief's, Marienfiguren und Mariensäulen finden sich nicht nur in Kirchen und Kapellen, man begegnet ihnen besonders in Bayern, Österreich und Südtirol an zentralen Pläzen, vielfach als Lüftelmalerei und als Statuen an Häusern, auf Bildstöcken und Marterl am Strassenrand, und vor allem auch auf Grabsteinen. Maria ist für die Gläubigen Trost und Ansporn im täglichen Leben.
Marienbilder finden sich erwartungsgemäß auf Meßgewändern, Altardecken, liturgischen Gegenständen, Kelchen, auf Gebetskarten und -bildern, ebenso auf Fahnen, die bei Wallfahrten u. Prozessionen mitgetragen werden. Sie ist auf Fahnen von Vereinen, Institutionen u. Orten unzählbar oft zu finden. Wenig bekannt ist, daß auch protestantische Bürgerschaften im 30 jährigen Krieg gegen Feinde, gleich welcher Art, Maria mit einer Fahne oder einem Bild um Schutz und Beistand angefleht haben; vergleiche dazu die Geschichte des Akathistos Hymnus: www.marienlied.de
Viele Fürstinen (bzw. die Frau, Tochter oder Geliebte eines Fürsten) und reiche Kaufmannsgattinen wurden von den Hofmalern als 'Heilige Maria' dargestellt, sind also eher Mutter-Kind Bilder. Solche Darstellungen darf man getrost als Mißbrauch bewerten und gehören eher in Museen. Deren großzügige Spenden für Kirchbauten brauchen deshalb nicht vergessen werden.
Ihr Bildnis wurde auf Briefmarken gedruckt, campus.udayton.edu und auf Münzen geprägt: der Mariengroschen z.B. war über 300 Jahre gültiges Zahlungsmittel in Deutschland www.numispedia.de
In der Solvakei findet sich eine Madonna auf der 1 Krone Münze: www.numispedia.de und ein Madonnenbild aus dem Marienwallfahrtsort Levoca auf der 100 Kronen Banknote. www.chramsvjakuba.sk Maria ist im Wappen (und Siegel) des Ortes Santa Maria im Konton Graubünden, Schweiz
  Allein diese Beispiele zeigen schon, daß Marienverehrung nicht allein nur auf 'religiöse Träumer' reduziert werden kann. Kaiser, Könige, Staatsmänner, anerkannte Personen des öffentlichen Lebens, sogar des Finanzwesens besinnen sich auf Maria und bekennen sich öffentlich zu ihr und zu dem Beistand und der Hilfe, die sie über die Jahrhunderte den Menschen gebracht hat.
Maria, eine Frau und Mutter, historisch nur indirekt durch antike Zeugnisse über Jesus und den Evangelien bezeugt, eine einfache Frau, die 'nur' im Vertrauen auf Gottes Beistand ihren Dienst als Mutter geleistet hat und viel Leid erleben mußte: Ihr werden seit 1.700 Jahren unentwegt neue Lieder gesungen. Viele Wallfahrtsorte u. Gnadenbilder haben ein eigenes, nur auf Maria bezogenes Lied: www.marienlied.de Tausende bekannte, unbekannte und anonyme Komponisten haben ein 'Ave Maria' komponiert: www.avemariasongs.org - Weltbekannt ist der aktuelle Titel: 'Ave Maria' des international beliebten R&B Topstar's Beyonce.
Die Verehrung Maria's wird u.a. sichtbar in ca. 700 Marienwallfahrtsorten in Polen www.polentoday.de etwa 1.500 Marienkirchen in Italien und weit über 800 Marienwallfahrtsorten in Deutschland, viele davon sind erst nach dem 2. Weltkrieg neu entstanden, zu denen mehr (Altötting, Kevelaer) oder weniger Pilger (viele sind nicht einmal auf Diözesanseiten aufgeführt) aus nahen und fernen Orten, manche seit mehr als 300 Jahren regelmäßig pilgern. www.fusswallfahrer.de
Viele Schulen, Ausbildungsstätten und Vereine aller Art sich nach ihr benannt, viele Glocken, besonders diejenigen, die zum Angelusgebet erklingen, sind auf ihren Namen geweiht: www.glockengelaeute.de
Ob im 'Herrgottswinkel' in den Bauernhäusern im alpenländischen Raum, www.brauchtumsseiten.de oder in Japan in kleinen Hausaltären: neben dem Kreuz oder einer Christus-Ikone findet sich immer auch ein Bild Mariens.
- Marienbilder sind so vielfältig wie die zeitlich bedingten Umstände, Erfahrungen und Empfindungen der Menschen, www.slump.de
und wie die Mal- und Gestaltungstechniken seit nunmehr 2000 Jahren.
- Ein geläufiger Spruch sagt: "Maria hat viele Gesichter, jedoch nur ein Mutterherz", das für alle da ist, egal welcher Hautfarbe jemand hat, aus welchem Volk der Bittende stammt. Und die Bilder und Darstellungen sind so vielfältig wie die Völker und Ausdrucksweisen der Menschen rund um den Erdball.
z.B. in Japan www.geocities.jp/avemaria888jp

Darum kann dieses Thema adäquad nur mit Fakten und Links aus aller Welt dargestellt werden. Das Internet läßt erkennen, wie Menschen aller Nationen und Sprachen mit Maria Gott lobpreisen.




Maria Hilf, Neumarkt
  Marienverehrung in der Kunst

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In allen Epochen der europäischen Kunstgeschichte (history of art) ist Maria in vielfätigen Motiven unübersehbar vertreten:
Besonders häufig ist im süddeutschen und alpenländischen Bereich als Gnadenbild in Marien-Wallfahrtskirchen eine Kopie des Marienbildes von Lukas Cranach dem Älteren, Anfang 16. Jahrhundert, zu finden. Diese Tatsache, daß gerade ein Marienbild, das ein überzeugter evangelischer Christ und enger Freund Martin Luther's gemalt hat, am häufigsten von katholischen Christen in Maria-Hilf Kirchen verehrt wird, ist bemerkenswert und könnte sowohl evangelischen als auch katholischen Christen zu denken geben.
- Zur Geschichte des Maria-Hilf Bildes und der Marienverehrung: www.pfarrestadlau.at
Weltweit gibt es Tausende von Gnadenbilder von der heiligen Maria, der Mutter Gottes:

  • Maria-Hilf Abbildungen: Maria Hilf, Linden www.marienlied.de
  • die schöne Maria von Albrecht Altdorfer: www.wga.hu
  • als Madonna Zeichnungen, Bilder, Holzschnitte, z.B. von Albrecht Dürer: www.wga.hu
      sowie geschnitzte Darstellungen der Mutter Gottes aus Holz (meist Lindenholz oder Eiche), häfig mit reich geschmückten
      Kleidern umgeben und mit einer Krone bekrönt, ebenso das Jesuskind.
  • die schwarze Madonna www.wallfahrt-einsiedeln.ch
  • in Bayern als Patrona Bavariae www.allgaeu-ausfluege.de
  • Maria als Schutzmantelmadonna, die 'ihre Kinder' wie eine Mutter auch vor dem Zorn des göttlichen Vaters schützt www.slump.de   - eine zeitgemäße Darstellung wäre z.B.: Maria schützt die Erde und die Menschen vor den Gefahren aus dem Weltall
  • Maria als thronende Madonna bzw. als Maria Königin
  • in China als Himmelskönigin
  • Maria als Mondsichelmadonna
  • die stillende Maria lactans, die Muttergottes nährt das Jesuskind an ihrer Brust: www.kirchenundkapellen.de
       und: www.lodernet.com
  • der Maria Immaculata (ohne Jesuskind), umgeben von einem Kranz von 12 Sternen www.sanfrangisk.com (Malta)
  • von Maria, der Knotenlöserin www.desatadora.com.ar
  • Maria, die Mater Dolorosa, bzw. die Schmerzensmutter unterm Kreuz www.kirchenundkapellen.de
       (häufig mit einem oder 7 Schwertern, die Ihr Herz durchbohren)
  • als Pieta: Maria, sitzend mit dem Leichnam Jesu auf Ihrem Schoß, bekannt ist die Pieta von Michelangelo im Petersdom
  • Abbildungen oder geschnitzte Darstellungen der heiligen Anna Selbdritt (die hl. Anna, die Großmutter Jesu, mit ihrer jugendlichen Tochter Maria und dem Jesuskind): www.stiber-faehnlein.de
  • als Maria gravida, eine Muttergottes Darstellung, die in guter Hoffnung ist
  • Krippendarstellungen u. Abbildungen der heiligen Familie: Maria und Josef mit dem Jesuskind
  • Herz Mariae www.hog-kernei.de und Krönung Maria's Darstellungen
  • Bilder der 14 Nothelfer/Vierzehnheiligen, mit der Muttergottes in ihrer Mitte
  • Darstellungen von Maria als heiliges Kind Santa Bambina (besonders in Italien sehr beliebt) www.preghiereagesuemaria.it
  • Maria, im englischsprachigen Raum als Our Lady www.icon.co.za
  • Marienbilder derzeit schaffender Küstler aus Deutschland: Künstlerpfarrer Sieger Köder www.jesus.ch

  • Mutter-mit-Kind Bilder: Maria-Hilf Bilder, ausgehend von Lukas Kranach, sind ursprünglich Mutter-mit-Kind Bilder, an denen Maria nur noch an der Symbolik der Kleiderfarben rot und blau erkennbar ist; wegen ähnlicher, nichtchristlicher Darstellungen von Maria ist es um so wichtiger, ein Minimum an Symbolik einzuhalten! Beachtenswert ist, daß Maria, im Gegensatz zu Bildern von bekannten Sekten, auf katholischen Marienbildern ohne persöhnlichen/weiblichen Schmuck dargestellt ist.
    Moderne Mutter-mit-Kind Darstellungen, z.B. des chines. Künstlers Ting Shao Kuang, ohne christl. Hintergrund: www.culturandalucia.com
    Durchaus denkbar als religiös verehrte Mutter-Kind Bilder wären z.B. www.insideafricanart.com und www.treadwaygallery.com Man bedenke, für Chinesen, Japaner, Afrikaner und Eskimos ist eine europäische Mariendarstellung ebenso fremdartig, wie für uns eine afrikanische oder asiatische Marien-Darstellung!
  • Beispiele für die unzähligen Techniken der Entstehung von Marienbildern seien die Hinterglasmalerei und die Buntglasfenster: www.glasmalerei-ev.net


  • Ikonen
    Die Ikone 'Glykophilousa' Kreta, 16.Jh. www.icones-grecques.com hat eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zur bekannten Maria-Hilf Darstellung von Lukas Kranach d.Ä.
    In der russischen Ikonographie ist unter vielen anderen vor allem die Ikonendarstellung 'Eleusa' ("Die Barmherzigkeit Schenkende") zu nennen mit der symbolisch bedeutsam auf Jesus hinweisenden Hand Maria's.
    vergl auch: die Susdaler Malerei des 14. u. 15. Jahrhunderts. www.susdal.de
    Ein wichtiges Symbol auf Ikonen ist der 8 strahlige Stern: ein Symbol, daß sich die Größe und Weite Gottes mit dem Glauben, der Hoffnung, der Liebe und dem aktiven Tun des Menschen vereinigt hat. (ein 5 strahliger Stern ist auf Mariendarstellungen symbolisch nicht korrekt!) Wichtig ist ebenso die Hand der Mutter Gottes, die auf Jesus, den Sohn Gottes und Erlöser hindeutet.
    www.myriobiblos.gr die Theologie der Ikone
    Ikonen, z.B: der Immerwährende Hilfe www.kirstenvoss.my-kaliviani.com der Aufbau einer Ikone u.v.m.
    Häufig ist in frühchristlicher, romanischer Zeit und in orientalischen Ländern auch die Darstellung in Mosaiken.

    Gnadenbilder sind meist auf Holz oder Leinwand gemalt, oder aus Holz - einem lebendigen Werkstoff - geschnitzt; ganz vereinzelt finden sich auch - keine Regel ohne Ausnahme - Gnadenbilder aus Stein gemeißelt (Bogen a.d. Donau) oder aus Keramik geformt (Maria End in Altendorf a.d. Altmühl).
    Gnadenbilder sind keine herausragenden Kunstwerke, obgleich die Mühe und Liebe des Künstlers zu seinem Werk spürbar ist. In der Regel gelingt es auch nicht, ein x-beliebiges Bild / Schnitzwerk zu einem Gnadenbild zu machen, weder von einem Gläubigen, noch von einem Priester oder Bischof.
    Einzig der gelebte Glaube und die Annahme durch das regelmäßig davor betende Volk und - nicht zu vergessen: der Segen von oben - bewirkt, daß ein Bild oder eine geschnitzte Madonnadarstellung zu einem Gnadenbild wird. (der Begriff 'Madonna' ist aus der ital. Anrede für vornehme Damen entstanden, deshalb wurde er auch für die Heilige Maria verwendet)
    Viele Wallfahrtsorte sind aus den Andachtsstätten eines Hirten an abgelegenen Orten entstanden. Pfarrer und Bischöfe sind am Entstehen meist unbeteiligt, beobachten und prüfen, manchmal bekämpfen sie auch solche Orte und die Menschen, die dort beten.
    Bisweilen ist auch zu lesen, daß ein jahrhunderte altes Gnadenbild in ein Museum kommt oder gar zerstört wird kirchensite.de und statt dessen eine Kopie am traditionellen Ort des Gebetes aufgestellt wird.
    Wichtig ist somit der Ort des Gebetes, möglichst im gemeinsamen Gebet, unterstützt von einer Darstellung, die für den, die Betenden ein 'Gegenüber' ist. Ein Gnadenbild ist keinesfalls etwa so etwas wie eine Götzenstatue, wie oftmals irrtümlich angenommen wird.
      Es ist geradezu ein Dialog zu beobachten, der einerseits stattfindet im Gebet der Einzelnen, bzw. der Bevölkerung und andererseits der Heils- und Krafterfahrung, die das gläubige Volk vom Gnadenbild bzw. vom Gnadenort her erfährt. Beides: die Heilserfahrung und die beständige Liebe des Volkes macht ein Bild erst zu einem Gnadenbild. www.sagen.at
      Gnadenbilder werden als solche an einigen Orten bereits seit mehr als 1000 Jahren verehrt, z.B.: Bogen in Bayern/Deutschland, Mariazell in Österreich, Minsk in Weißrussland, Maria Kulm in Tschechien, JasnaGóra (Tschenstochau) in Polen und haben erstaunliche Geschichten zu erzählen.
    Mag es jeder betrachten nach seinem jeweiligen Glauben - Respekt und Achtung ist allemal angebracht!
    Häufig entsteht ein Gnadenbild mit einem Versprechen oder der Erhörung einer Bitte: - wer selber Hilfe in höchster Gefahr, in Krankheit und Not, insbesondere in Kriegsgefahr, z.B. im Kessel von Stalingrad erfahren hat, der weiß den Ort, das Gnadenbild als "Kontaktstelle" (modern: Schnittstelle) zum göttlich Unbegreiflichen zu schätzen, gerade auch dann, wenn er in Krankheit keine Hilfe erfährt, sondern nur die Kraft erhält, seine Krankheit / Not zu ertragen und das Beste daraus zu machen. www.basilika.at
    - Wenn Kranke nach einer langen Wallfahrt mit anhaltendem, vertrauensvollem Gebet auf unerklärliche Weise geheilt werden, ist das nach modernen medizinisch-psychologischen Erkenntnissen auch auf die Selbstheilungskraft jedes Menschen zurückzuführen (oder den Placebo - Effekt, der ja auch eine Form von Glauben darstellt). Jesus selbst bestätigt dies durch seinen Ausspruch nach einer Heilung: "Dein Glaube hat Dir geholfen"! (vergl.: Mk 5,34, Mk 10,52, Lk 7,50, Lk 8,48). Durch vertrauensvolles, medidatives Gebet kann der kranke Mensch geheilt werden, kann sich ein Problem von selbst lösen.



  • Maria, die Mutter Jesu Christi, kennt die gerade aktuellen Sorgen und Nöte der Menschen; die Geschichte der Hochzeit von Kanaan (Joh. Kap. 2, Vers 1-11) zeigt, wie Maria sich einerseits für die Menschen einsetzt, auf Jesus, dem Sohn Gottes vertraut und als seine Mutter IHN (und in unserer Zeit auch uns Gläubige) ermuntert, das Reich Gottes nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten zu verkünden.
    Diese Schriftstelle hat wichtige Aussagen zu Maria und Jesus:
    - der Einsatz Maria's für die Menschen in einer aktuellen Notsituation,
    - Ihr beispielhaft aufgezeigter, bedingungsloser Glaube und Ihr Vertrauen zu Jesus, dem Verkünder des Reiches Gottes.
    - die widerspruchslose Unterordnung Maria's unter Jesus (der barsche Ton)
    Das Wunder in Kanaan hat Jesus, der Sohn Gottes bewirkt, auf Grund des Glaubens seiner Mutter an Ihn; das Wunder einer Errettung und Heilung bewirkt auch heute noch Gott, auf Grund des vertrauenden Glaubens der Bittenden. (...vergl.: Mk 5,34, Mk 10,52, Lk 7,50, Lk 8,48)
    - Maria ist unser Vorbild, auf das Heilswirken Gottes, auf seine Unterstützung bedingungslos zu vertrauen und vor allem: Ihm zu danken, ihn zu lobpreisen! - 'Meine Seele preist die Größe des Herrn ...' entstammend aus der Gebetstradition des Jüdischen Volkes:
    בָּרוּךְ אַתָּה יהוה אֱלהֵינוּ מֶלֶך-הָעולָם   Baruch atah Adonai Eloheinu melech ha'olam ...,
    'Gepriesen bist Du Herr, König von allem was ist...' ein täglich oft verwendeter jüdischer Gebetsruf: www.torahone.com
      Was vermittelt uns das Beispiel Maria's: Maria hat ein Kind akzeptiert, angenommen und groß gezogen, in ihrer Zeit, wo man Neugeborene vielfach getötet hat, z.B. Kindermord von Bethlehem, usw. (und in unserer Zeit, wo Abtreibung normal ist). Eigentlich ungewöhnlich und irgendwie mutig ... Mut sei eine besonders wichtige und wünschenswerte Eigenschaft eines Soldaten, sagt man. Mut und Einsatz des eigenen Lebens zum Schutz und Erhalt des Lebens anstatt zum Töten (falsch verstandener Mut) hat der 18 jähr. Wehrmachtsoldat Karl-Heinz Rosch 1944 in den Niederlanden bewiesen. www.welt.de
    - Maria hat beispielhaft vorgelebt, daß der Erziehungsaufwand ein Dienst der Eltern am Kind, am Leben selbst ist. Ein Kind anzunehmen, zu erziehen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe! Es ist kein Luxus, den man sich leisten kann, wie man gerade will, oder wieder ablegen kann, wenn man nicht mehr will.
    - Maria ist in besonderer Weise auch unser Vorbild, ein Kind anzunehmen und aufzuziehen, Gott dafür zu danken, gerade auch dann, wenn es mal nicht gelegen kommt.
    - Es muß als Schande für unsere Gesellschaft gesehen werden, daß so viele im Mutterleib entstandene Kinder gar nicht erst das Licht der Welt erblicken, oder kurz darauf wegen Überforderung der jungen Mutter in einem Mülleimer landen. Was dies betrifft, sollten sich finanziell gut gestellte Orden, die sich über Nachwuchsmangel beklagen, ebenso wie die örtliche Gemeinschaft und die politische Gesellschaft angesprochen fühlen, nach Lösungen zu suchen. www.helmut-zenz.de
    Denn der blutigste Krieg aller Zeiten findet aktuell gegen die wehrlosesten aller Geschöpfe statt, gegen die ungeborenen Kinder: Jahr für Jahr werden über 110.000 Abtreibungen in Deutschland vorgenommen, weltweit werden ca. 56 Millionen Kinder im Mutterleib getötet! www.svss-uspda.ch
    - Tränen oder gar blutige Tränen an Madonnenstatuen wirken suspekt und unglaubhaft: betrachtet man jedoch das Unrecht, das schützenswertem Leben angetan wird, www.marypages.com mag man es als Zeichen deuten, selbst wenn "findige Animateure" ein wenig nachhelfen sollten: die weinende Marienstatue von Rockingham in Australien, in Naju in Korea und Akita in Japan www.marypages.com (The final message: October 13, 1973)
    -'Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg' auch keinem anderen zu' sagt das Sprichwort, weshalb Respekt vor ungeborenem Leben und respektvoller Umgang mit Ehepartnern und unmündigen Kindern angebracht ist und nicht etwa als überflüßiges Moraldenken über Bord geworfen werden sollte.
    - Maria selbst versteht sich gemäß der Hl. Schrift als Magd, als Dienerin des Herrn: Ihr Glaubensverhalten, der Lobpreis, der von Ihr überliefert ist und Ihr Leben, das nicht auf Leistung aufgebaut ist, weder im Anhäufen von Gut und Geld, noch im Ansammeln von Glaubensleistungen (Gebete, Wallfahrten, Bußübungen, etc.) gibt genau das wieder, was auch Martin Luther als Quintessenz des Glaubens aussagte: "aus der Gnade Gottes sind wir gerettet": www.sonntagsblatt-bayern.de
    Maria selbst war ihr Leben lang eine Pilgerin: www.jakobus-weg.de
    ...und Marienwallfahrtsorte waren markannte Orientierungspunkte auf den mittelalterlichen Jakobswegen www.jakobus-weg.de
    - die Heilige Maria ist für alle Zeit unsere Fürsprecherin in allen Nöten des Lebens, z.B. im Marienwallfahrtsort Sammarei, Niederbayern www.marienlied.de


    Maria zum Gruß
    ein Lied aus tausend Kehlen
    am Kapellenplatz





    Maria Hilf, Neumarkt
      Ave Maria Song Festival

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    alte und neue, aktuelle Marienlieder aus aller Welt:
    Gewaltig war kürzlich der Eindruck beim Day of Song, als 8.000 Sänger in über 230 Chören, zusammen mit den 55.000 Zuschauern im Schalke Stadion u. a. auch das Ave Maria erklingen ließen, nur begleitet von den gesungenen Triolen des internationalen Topstar's Bobby McFerrin. www.youtube.com
    - in Peru findet ein jährliches 'Festival de la Canción Mariana' statt
    - der chinesische Taipei Ladies Choir hat in Taiwan (Nationalchina) im letzten Jahr ein Konzert nur mit 'Ave Maria's gestaltet.
    - auf den Phillipinen findet jährlich das 'Original Marian Song Festival' statt.
    Viele internationale Popstars erfreuen ihre Zuhörer mit einer eigenen Version eines Ave Maria.


    www.youtube.com Wir ziehen zur Mutter der Gnaden
    www.youtube.com Da knie ich Maria vor deinem Bild
    www.youtube.com Ave Glöcklein, Schweiz
    www.youtube.com Das Ave Maria der Berge
    www.youtube.com Ave Maria der Meere
    www.youtube.com Wenn ich ein Glöcklein wär

    www.youtube.com O Sterre der Zee, Maastricht, Niederlande
    www.youtube.com Viva Maria, Italien
    www.youtube.com Ave Maria, Polen
    www.youtube.com Maria, Korsika
    www.youtube.com Maria, Blanca Paloma, Spanien

    www.youtube.com Virgen Serrana, Paraguay
    www.youtube.com Virgen de Chapi, Arequipa, Peru
    www.youtube.com Junto a ti, Maria Esperanza, Chile
    www.youtube.com Dostojno Est, Rusland
    www.youtube.com Agni Parthene, Byzantine Chant
    www.youtube.com Ave Maria, hebräisch

    www.youtube.com canto a la Virgen de Montserrat
    www.youtube.com o glyky moy ear, O Schmerzhafte Mutter, Griechenland
    www.youtube.com Stella Maria, Slovakej
    www.youtube.com L'Hymne Acathiste
    www.youtube.com Madre Oyeme, Indonesien

    www.youtube.com Salam Bagi Maria, Malaysia
    www.youtube.com Song of Mary, China
    www.youtube.com Ina Senaren, Phillippinen
    www.youtube.com Oui Devant Dieu, Ave Maria, Vietnam
    www.youtube.com Ave Maria, Georgien
    www.youtube.com Shen khar venakhi, Tu es la Vigne, Georgien




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      Marienfeste

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    An jeden Tag des Jahres wird irgendwo auf der Erde ein Marienfest gefeiert:
    überwiegend sind es Kirchweihfeste großer Wallfahrtsorte oder Gedenken an besondere Ereignisse
    an Marienerscheinungen, wie z.B. der Fatimatag an jeden 13. des Monats.
    Diese Festtage sind nur eine Aufzählung weltweiter Marienfeste, kein alternativer
    Heiligenkalender: www.impulse.abtei-muensterschwarzach.de Lesungen, geistliche Impulse für den Tag
    Sie sind aus verschiedenen nationalen u. internationalen Quellen zusammengetragen.
    Die Richtigkeit der Angaben konnte nicht bei allen Festen festgestellt werden.
    - Alle Angaben sind ohne Gewähr!
    Maria hat an allen Tagen und in jeder Situation des Lebens in besonderer Weise auf Gott vertraut und uns ein Beispiel gegeben. Meditation
    An jedem ersten Samstag des Monats wird der Herz Mariae Sühne Samstag begangen.

    Advent, Zeit der Erwartung des Herrn, Zeit der vertrauenden Hoffnung

    Die Kerzen am Adventkranz haben u.a. die Bedeutung:
        die 1. Kerze für das Warten des Abraham auf Nachkommen
        die 2. Kerze für das Warten des Moses auf das gelobte Land
        die 3. Kerze für das Warten der Propheten auf den Messias
        die 4. Kerze (Marienkerze) für das Warten Maria's auf ihr Kind, den Heiland und Erlöser
     



    Vielerorts pflegt man das Brauchtum: 'Frauentragen', die Herbergsuche für die Muttergottes zur Advents- und Weihnachtszeit.   Eine Maria gravida, eine Muttergottes Darstellung, die in guter Hoffnung ist, wird im Advent feierlich von Haus zu Haus getragen und bleibt jeweils für eine Nacht bei einer Familie zu Gast.

      1. Dezember Unsere Liebe Frau von Regensburg, Bayern 1842
      2. Dezember Unsere Liebe Frau von Didinia, Capadocien, Türkei
      3. Dezember Unsere Liebe Frau von Filermo, Malta - U.L.F. von la Victoria, Paris 1629
      4. Dezember Unsere Liebe Frau von der Chappelle, Abbeville 1400
      5. Dezember Unsere Liebe Frau vom Jesuitencolleg, Rom 1584
      6. Dezember Unsere Liebe Frau von Seez
      7. Dezember Unsere Liebe Frau von Paris 1550
      8. Dezember Hochfest: Maria, Jungfrau und Gottesmutter, ohne Erbsünde empfangenen
          In vielen Marienbruderschaften betet man in der Woche um den 8. Dez. die 'Frauenoktav'.
      9. Dezember Unsere Liebe Frau ohne Erbsünde empfangen, Neapel, Italien 1618
    10. Dezember Unsere Liebe Frau von Loreto, Italien 1291
    11. Dezember Unsere Liebe Frau von den Engeln, Paris 1212
    12. Dezember Unsere Liebe Frau von Guadelupe, 1531
    13. Dezember Unsere Liebe Frau von der heiligen Kapelle, Paris 1550
    14. Dezember Unsere Liebe Frau von Ungarn 1005
    15. Dezember Unsere Liebe Frau von der göttlichen Stärke
    16. Dezember Unsere Liebe Frau von der guten und glücklichen Reise
    17. Dezember Unsere Liebe Frau von Amiens, Frankreich
    18. Dezember Fest Mariae Erwartung
    19. Dezember Unsere Liebe Frau von Toledo, Spanien 657
    20. Dezember Unsere Liebe Frau von Molene, Frankreich 1075
    21. Dezember Unsere Liebe Frau von San Acheul, Amiens, Frankreich
    22. Dezember Unsere Liebe Frau von Chartres, Mutter der Jugend, Frankreich 1935
    23. Dezember Unsere Liebe Frau von Ardilliers, Frankreich
    24. Dezember Heiliger Abend - Unsere Liebe Frau von Bethlehem
    25. Dezember Hochfest der Geburt Jesu, unseres Erlösers
          In der Weihnachtswoche: Gedächtnis Maria, Mutter des Erlösers
    26. Dezember Unsere Liebe Frau von Nazareth - U.L.F. von Acheripita, Rossano, Italien, 1140
    27. Dezember Fest der Heiligen Familie - Gründ. d. 'los Caballeros de Nuestra Señora', 1370
    28. Dezember Unsere liebe Frau von Pontoise, Frankreich
    29. Dezember Unsere Liebe Frau von Speyer, Deutschland, 1146
    30. Dezember Unsere Liebe Frau von Bolonia, Italien, 1193
    31. Dezember Unsere Liebe Frau von Chartres, Frankreich




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      die Heilige Maria in der Bibel

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    Die Bedeutung des Namens: Maria: מִרְיָם Myriam (hebräisch, aramäisch), Μαρια (griechisch), läßt sich nicht eindeutig klären. Vom hebräischen Wortstamm aus bieten sich die Übersetzungen: "die von Gott Geliebte" oder: "Seherin, Herrin" bzw. "Bitterkeit, Betrübnis" an. www.legion-mariens.de
    - In der Überlieferung des Islam bedeutet der Name "Maryam" sinngemäß "Anbeterin Gottes".

    Die heilige Maria in der schriftlichen Überlieferung - (Quellen):
    www.uibk.ac.at Stichwortsuche in der Bibel / Einheitsübersetzung
    www.bibel-online.net die Bibel in verschiedenen Übersetzungen
    www.vatican.va www.ellopos.net das Neue Testament in altgriechisch - englisch
    psicologoscatolicos.org 'Biblia de Jerusalén' die Jerusalembibel in spanisch
    www.marnarsay.com die Bibel in arabisch

    12koerbe.de Synopse (Zusammenschau) der 4 Evangelien
    12koerbe.de Pseudo-Matthäusevangelium, Marienlegende (Apokryph, mittelalterlich)
    12koerbe.de AT: Jesaja, dSiehe, das Mädchen wird empfangen (7,10-16; 9,1-6; 11,1-10),

    Im Neuen Testament wird Maria 21 mal als Mutter Jesu genannt,
    im Evangelium nach:
    Mathäus: 1.18, 1.20, 2,11, 13,55,
    Markus: 6.3;
    Lukas: 1.27, 1.30, 1.34, 1.38, 1.39, 1.46, 1.56, 2.5, 2.6, 2.16, ;
    Johannes: 2,1-11; 19,25-27;
    in der Apostelgeschichte: 1,14
    und einmal wird sie als "die Frau" bezeichnet.
    - Am ausführlichsten ist das Leben von Maria im apokryphen Jakobsevangelium, 12koerbe.de Mitte 2. Jh. n. Chr., beschrieben: in diesem sind die (Stief-) Brüder u. Schwestern Jesu als ältere Geschwister Jesu aus Josef's 1. Ehe dargestellt. (in den semitischen Sprachen werden die Wörter wie Vater, Bruder, Schwester ohne weiteres auch auf die Nichtblutsverwandten angewandt) Josef war nach diesem Evangelium bereits Witwer, als er die junge Maria vom Hohen Priester anvertraut bekam. Diese legendenhaften Darstellung der Lebensgeschichte Maria's, war die Grundlage unzähliger Renaisance- und Barockgemälde zum Thema: 'Maria, Kindheit Jesu, Joachim u. Anna'. vergl.: die Giotto-Fresken zur Marienlegende in der Arena-Kapelle, Padua um 1305 12koerbe.de
    Darin wird auch deutlich gemacht, wie Maria, geboren ca. 17 v. Chr. in Nazaret, www.youtube.com (Verkündigungskirche) mit einer guten Vorbildung in den Hl. Schriften, schon in jungen Jahren außergewöhnliche, konkrete Aufgaben zu erfüllen hatte: bis zu 4 unmündige Kinder aus Josef's 1. Ehe zu versorgen und zu erziehen, ihr eigenes gottgeschenktes Kind, das ihr viele Vorwürfe und Mißtrauen aus ihrer Umgebung einbrachte, bisweilen unter Lebensgefahr, Kindermord in Bethlehem, Flucht nach Ägypten... (Weihnachtsgeschichte) groß zu ziehen, diesem Kind eine möglichst gute Ausbildung zu geben, u.v.m.
    Gegenargumente zur Jungfräulichkeit Maria's finden sich leicht und schnell, aber selbst Wissenschftler aller Genren müssen zugeben, daß sich nicht alles erklären läßt. Zudem wird durch die jüngste Gesetzesentscheidung zur begrenzten Zulassung der (Embryonen-) Präimplantationsdiagnostik PID jedem klar, daß heutzutage jede Frau eine Jungfrauengeburt haben kann, wenn sie es wünscht.
    Man darf die in dieser Geschichte festgestellte Jungfräulichkeit Maria's einerseits durchaus auf das Heilswirken Gottes zurückführen, andererseits auf ihren eigenen unbeugsamen Glauben, daß Gott dem ganz auf Gott Vertrauendem alles gibt, um was er bittet.
    Für Orthodoxe und katholische Christen ist die Anerkennung der Jungfräulichkeit Maria's überdies das Bekenntnis, daß ein Kind letztendlich ein Geschenk Gottes ist und daß Gott allein die Ursache allen Lebens ist (der Mann und die Frau dürfen lediglich an der Vielfalt des Lebens mitwirken). Gedichte
    - Die menschliche Größe Maria's kann man verstehen, wenn man sich vorstellt, eine millionenschwere Erbin in unserer Zeit würde sich vom örtlichen Pfarrer den Auftrag geben lassen, einen zwar tüchtigen, aber nicht vermögenden Handwerker, der Witwer ist und 7 unmündige Kinder hat, als Frau zu dienen. Und kaum hätte sie diesen Auftrag angenommen, käme noch hinzu, daß sie ein Kind bekommt und nicht recht erklären kann, woher. (in einem Taufmatrikelbuch würde stehen: "filius illegitimus") Dieses Kind dann in einer dörflichen Umgebung, wo jeder jeden kennt unter dem Getuschel der Mitmenschen groß zu ziehen, sich um die anvertrauten Stiefkinder zu kümmern, auf Lust und Vergnügen zu verzichten, das man sich als Alleinerbin eines großen Vermögens leisten könnte
    - ein für die damalige Zeit, und ebenso durch all die Jahrhunderte bis in unsere Zeit unvorstellbares Verhalten!
    Eine ähnlich ungewöhnliche Haltung ist auch vom heiligen Franziskus von Asissi bekannt, der nicht einmal die Kleidung, die er an hatte, als Erbe annehmen wollte, sondern sich vorbehaltlos Gott anvertraute.
    Ebenso auch vom heiligen Martin von Tours, der als Soldat in einem feindlichen Land nicht die Menschen beraubt und von der Strasse vertrieben hat, sondern - unglaublich - die Hälfte seines Offiziermantels einem bedürftigen Bettler gegeben hat.
    Vergleichbares ist vom heiligen Nikolaus von Myra überliefert, der sich als Bischof weniger um seine Macht und sein Einkommen als Bischof, aber umsomehr um die Not seiner Landsleute gesorgt hat.
    - Das dieses entbehrungsreiche und leidvolle Leben (Hinrichtung ihres Sohnes) www.immaculata.ch nicht spurlos an ihr vorübergegangen ist, sieht man in der ältesten bekannten Marienikone, die auf ein Bild des Evangelisten Lukas zurückgehen soll, die Ikone 'Advokata' (die Herbeigerufene) www.kath.net
    - Viele Darstellungen Mariens in der christlichen Kunst (wenn auch oft verschnulzt) verdeutlichen das, was wir oft nur fühlen und kaum zu denken wagen: SIE war keineswegs nur eine willenloses Mädchen, eine einfältige Magd: Sie war, wie wir, ein Mensch mit Entscheidungsfreiheit, eine Frau mit starkem Willen und Gottvertrauen, (Weihnachtsgeschichte) ein Mensch voller Tatkraft, Liebes- und Leidensfähigkeit. www.katholisch.de
    Alan Posener, ein evangelischer Schriftsteller schrieb (wie viele andere auch) eine Biographie, eine Liebeserklärung an Maria, die von den Herrschenden verfolgt, als Ehebrecherin verdächtigt, von ihrem Sohn verleugnet wurde. www.rowohlt.de
    - Nach der Überlieferung nahm der Jünger Johannes die hl. Maria nach dem Pfingstereignis mit nach Ephesus / Kleinasien, in der heutigen Türkei, wo heute noch das Wohnhaus Maria's 6 km von Selçuk entfernt auf dem Bülbüldag (Nachtigallenberg) gezeigt wird. Im 4. Jahrhundert bauten die Christen dort, wo Maria gelebt hat, eine kleine Kreuzkirche. 1967 wurde der Ort vom Vatikan als ein heiliger Ort bezeichnet und zur offiziellen Pilgerstätte erklärt. Am 29.11.2006 besuchte Papst Benedikt XVI. diesen Ort. Jedes Jahr wird dort am ersten Sonntag nach dem 15. August ein Gottesdienst gefeiert.
    - Die hl. Maria ist mit etwa 60 Jahren entschlafen - in der christlichen Tradition spricht man bewusst nicht vom Tod, sondern von der Dormitio / vom Entschlafen Maria's - und ist in einem Grab im Kidrontal bei Jerusalem beigesetzt worden. www.materinstvo.ru Das Grab ist jedoch leer, denn nach der christlichen Überlieferung und Glaubensüberzeugung ist Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden, was die katholischen Christen am 15. August feierlich in Erinnerung rufen.

    - Die theologische Bedeutung Maria's für den katholische Christen:
    Maria wird verehrt, wird um Beistand angerufen, Gott allein wird angebetet
    Maria ist das Urbild der Kirche, der Gemeinschaft der Christen, die auf Gott vertraut
    Maria ist ist der Mensch, dem göttliche Macht anvertraut wurde (der Gottessohn) ohne diese Macht (für sich) zu mißbrauchen.
    members.aon.at die Mariendogmen
    www.welt.de Maria, Miterlöserin? Zur Entstehung und Problematik der Mariendogmen
    www.focus.de Marienkult - aber Maria war anders - eine emanzipierte Frau



    - Bemerkenswert gegenüber der kargen und interpredierenden Darstellung in den 4 Evangelien ist die ausführlichere und farbigere Darstellung der Lebensgeschichte der Heiligen Maria im Koran in der 3. und 19.Sure. 12koerbe.de
    Auch die Größe der Entscheidung der noch sehr jungen Maria wird darin wesentlich deutlicher hervorgehoben als in den Evangelien:
    Im Koran, dem heiligen Buch des Islam, wird Maria insgesamt 31 mal erwähnt, in der Sure:
    Die Kuh (Al-Baqarah) 2,88 - 2,254
    Die Sippe Imrans (Al-Imran) 3,37 - 3,38 - 3,43 - 3,44 - 3,45 - 3,46
    Die Frauen (Al-Nisa) 4,157 - 4,158 - 4,172
    Der Tisch (Al-Ma'edah) 5,18 - 5,47 - 5,73 - 5,76 - 5,79 - 5,111 - 5,113 - 5,115 - 5,117
    Die Buße (Al-Taubah) 9,31
    Maria (Maryam) 19,17 - 19,28 - 19,35 Die Gläubigen (Al-Mo'minun) 23,51
    Die Verbündeten (Al-Ahzab) 33,8
    Der Goldschmuck (Az-Zuchruf) 43,58
    Das Eisen (Al-Hadid) 57,28
    Die Schlachtordnung (As-Saff) 61,7 - 61,15
    Verbotene Sache (At-Tahrim) 66,13
          www.fr-online.de die Merkez Moschee in Duisburg




    Maria Hilf, Neumarkt
      das Gebet zur Mutter Gottes

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    das Gebet zu Maria - Mariengebete




    Es kann nicht deutlich genug gesagt werden, dass nur Gott, in den drei Gestalten: Vater, Sohn und Heiliger Geist von Christen angebetet wird, Nur "Ihn" loben und preisen wir.
    Maria ist in ihrer besonderen Nähe zu Jesus unsere Fürsprecherin: wir grüßen sie, wir bitten um ihre Fürsprache und danken ihr für Ihre Hilfe und Beistand.
    Wir lopreisen mit ihr - z.B. im Magnificat - Gott, und danken Ihm für seine Gnade, z.B. dem Wunder einer Heilung oder Errettung aus Lebensgefahr.
        Das "Gegrüßet seist du, Maria" (Ave Maria) ist das meistgebetete und in mehr als 1.700 Sprachen und Dialekte übersetzte Mariengebet: www.marysrosaries.com z.B. auch in Bilderschrift: campus.udayton.edu
        Das Ave Maria enthält im ersten Teil den Gruß des Engels an Maria (Lk1,28),
        verbunden mit dem Gruß der Elisabeth (Lk 1,42),
        an welchem der Name 'Jesus' - beim Rosenkranz, mit einem Ereignis aus der Heilsgeschichte -
        angefügt wird,
        sowie das persöhnliche Bittgebet: "Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für... "
    Bei aller Zurückhaltung gegenüber der katholischen Glaubenspraxis
    ist es wegen dem deutlichem Bezug zur Hl. Schrift auch ein Gebet für evangelische Christen.
    Der Betende begibt sich in einen Dialog mit Maria, die ebenfalls sehr schmerzhaftes erleben
    mußte und im Vertrauen auf die Gnade Gottes alle schweren Situationen gemeistert hat.
    Mariengebete von Papst Benedikt XVI. www.papstbenediktxvi.ch


      Ave Maria
        lateinisch

    Ave, Maria, gratia plena,
    Dominus tecum;
    benedicta tu in mulieribus,
    et benedictus fructus ventris tui,
    Jesus.
    Sancta Maria, Mater Dei,
    ora pro nobis peccatoribus,
    nunc et in hora mortis nostrae.
    Amen.
    Gegrüßet seist du, Maria
        deutsch

    Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
    der Herr ist mit dir.
    Du bist gebenedeit unter den Frauen,
    und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
    Jesus.
    Heilige Maria, Mutter Gottes,
    bitte für uns Sünder,
    jetzt und in der Stunde unseres Todes.
    Amen.

      Dios te salve María
        spanish

    Dios te salve María, llena eres de gracia,
    el señor es contigo,
    bendita tú eres entre todas las mujeres,
    y bendito es el fruto de tu vientre,
    Jesús.
    Santa María, madre de Dios,
    ruega por nosotros pecadores,
    ahora y en la hora de nuestra muerte.
    Amen
    Aba Ginoong Maria
        tagalog, Philipino

    Aba Ginoong Maria, napupuno ka ng grasiya,
    Ang Panginoong Diyos ay sumasaiyo.
    Bukod kang pinagpala sa babaeng lahat
    At pinagpala rin naman ang anak mong si
    Hesus.
    Santa Maria, Ina ng Diyos
    Ipanalangin mo kaming makasalanan
    Ngayon at kung kami'y mamamatay.
    Amen

      Ave Maria piena di grazia
        italienisch

    Ave Maria piena di grazia,
    il Signore è con te.
    Tu sei benedetta tra le donne
    e benedetto è il frutto del tuo seno
    Gesù.
    Santa Maria, Madre di Dio,
    prega per noi peccatori,
    adesso e nell'ora della nostra morte.
    Amen.
    Zdrowas Mario
        polnisch

    Zdrowas Maryjo, laskis pelna,
    Pan z toba; blogoslawionas ty,
    miedzy niewiastami i blogoslawiony
    Owoc zywotatwojego,
    Jezus.
    Swieta Maryjo, Matko Boza,
    modl sie za nami grzesznymi,
    teraz, i w godzine smierci naszej.
    Amen.

    る聖マリア
        japanisch / 日本語 www.deviantart.com

    恵みを溢れる聖マリア
    主はあなたと共に居られます
    主はあなたを選び祝福し
    あなたの子イエスも祝福されました
    神の母聖マリア
    罪深い私たちのために
    今も死を迎えるときも
    祈ってください
    アメン
      Дева, Мария
        russisch   almirena.narod.ru

    Радуйся, Мария Благодати полная
    Гостодъ с Тобою
    благословенна Ты между женами
    и благословен плод чрева Твоего,
    Иисус
    Святая Мария Матеръ Божия
    молисъ о нас, грешных
    ныне и в чаи смерти нашей
    Аминъ

    마리아님
        koreanisch   http://church.catholic.or.kr

    은총이 가득하신 마리아님
    기뻐하소서 주님께서 함께계시니
    여인중에 복되시며 태중의 아들 예수님
    또한 복되시나이다
    천주의 성모 마리아님
    이제와 저희죽을 때에
    저희 죄인을 위하여
    빌어주소서
    아멘
      มารีอา
        thailandisch     www.catholic.or.th

    วันทามารีอา
    เปี่ยมด้วยหรรษทาน
    พระเจ้าสถิตกับท่าน
    ผู้มีบุญกว่าหญิงใดๆ
    และพระเยซูโอรสของท่ าน
    ทรงบุญนักหนา สันตมารีอา
    มารดาพระเจ้า โปรดภาวนาเพื่อเราคน บาป
    บัดนี้และเมื่อจะตาย
    อาแมน

    聖母經
        chinesisch, neue Version   www.ccmhonolulu.com

    萬福瑪利亞
    你充滿聖寵
    主與你同在
    在婦女中受讚頌
    的親生子耶穌同受讚頌
    天主聖母瑪利亞
    求現在和我們臨終時
    為我們罪人祈求天主
    亞孟
      Kinh Kính mừng
        vietnamesisch   danchuausa.net

    Kính mừng Maria đầy ơn phúc,
    Ðức Chúa Trời ở cùng Bà,
    Bà có phúc lạ hơn mọingười nữ,
    và Giêsu
    Con lòng Bà gồm phúc lạ.
    Thánh Maria Ðức Mẹ Chúa Trời cầu
    cho chúng con là kẻ có tội,
    khi này và tronggiờ lâm tử.
    Amen.

    السلام عليك يا مريم،
        arabisch   www.marnarsay.com

    السلام عليك يا مريم، يا ممتلئة نعمة،
    الرب معك   مباركة أنت بين النساء
    ومباركٌ ثمرة بطنك سيّدنا يسوع
    المسيح.
    يا قدّيسة مريم، يا والدة الله،
    صلّيلأجلنا نحن الخطأة،
    الآن وفي ساعة موتنا.
    آمين

    Gespräch mit Maria            
    Alles möchte ich Dir erzählen,
    alle Sorgen, die mich quälen,
    alle Zweifel, alle Fragen,
    möchte ich, Mutter, zu dir tragen.

    Wege, die ich selbst nicht kenne,
    liebe Namen, die ich nenne,
    Schuld, die ich mir aufgeladen,
    andern zugefügten Schaden.

    Ärgernis, das ich gegeben,
    all mein Wollen, all mein Streben,
    all mein Beraten, mein Verhalten,
    mein Vergessen, mein Behalten.

    Mein Begehren, mein Verzichten,
    und mein Schweigen, und mein Richten,
    alle kleinen Kleinigkeiten,
    die so oft mir Müh bereiten.

    Jedes Lassen, jede Tat,
    "Mutter, Dir vom guten Rat",
    leg ich alles in die Hände,
    du führst es zum guten Ende.
    www.bistum-augsburg.de
        Gebet des heiligen Papst Johannes-Paul II.
    www.teol.de/MarianischeTexte85_87.pdf

    'Du, Mutter Gottes, bist stärker als alle gottesfeindlichen
    Mächte, die unsere Welt und unser eigenes Leben bedrohen.
    Du bist stärker als alle Versuchungen, Verlockungen und Zweifel,
    die uns von Gott und seinen Geboten wegziehen möchten.
    Du bist stärker als alles eigensüchtige Streben
    nach Selbstverwirklichung, das den Menschen
    den Blick für Gott und den Nächsten verstellt.
    Du bist stärker, weil Du vollkommen
    geglaubt, gehofft und geliebt hast.
    Du bist stärker, weil Du den Willen Gottes ganz erfüllt hast
    und den Weg Deines Sohnes gehorsam und treu
    bis unter das Kreuz mitgegangen bist.
    Du bist stärker, weil Du an den Ostersieg des Herrn
    mit der ganzen Kraft Deines Herzens geglaubt -
    und bereits mit Leib und Seele daran Anteil hast.
    Wahrhaftig, Du bist stärker,
    weil der Mächtige großes an Dir getan hat.
      Volk und Land sind Dir geweiht,
    über alle, Mutter, Deinen Mantel breit!'
      "Jungfrau, Mutter Gottes mein,
      Lass mich ganz Dein eigen sein!
      Dein im Leben, Dein im Tod,
      Dein im Unglück, Angst und Not.
      Dein in Kreuz und bittrem Leid,
      Dein für Zeit und Ewigkeit.
      Jungfrau Mutter Gottes mein,
      Lass mich ganz Dein eigen sein!"   Amen.

      Jungfrau milde, voll der Gnaden,
      leit' uns auf des Heiles Pfaden,
      durch des Lebens Tränental.
        Deinem Schutz wir uns vertrauen,
      Mutter, laß uns dereinst schauen
      Dich und Deinen Sohn zumal

      Ich bau' auf Deine Macht und Deine Güte,
      vertrau auf Dich mit kindlichem Gemüte.
      Ich glaub, vertrau in allen Lagen blind
      auf Dich, Du Wunderbare, und Dein Kind!



    Maria Hilf, Neumarkt
      Marienerscheinungen

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    Marienerscheinungen gab es von den ersten Jahrzehnten des Christentums an, in allen Jahrhunderten, in vielen Ländern, und in den letzten hundert Jahren, besonders in den letzten Jahrzehnten in sehr großer Anzahl. Marienerscheinungen sind ein schwieriges Thema: der eine lehnt sie aus Vernunftgründen kategorisch ab, die Verantwortlichen scheuen sich vor einer Entscheidung, eine große Menge von Gläubigen ist neugierig, ja geradezu begeistert.
    Vielleicht könnte man diese Begeisterung für Maria und diese spontane Begeisterung für den Glauben mit dem Zustand der Verliebtheit vergleichen. Wenn nun eine Marienerscheinung so etwas wäre, wie eine 'kollektive Verliebtheit', so sollte man nicht versuchen, dieses Phänomen wissenschaftlich erklären zu wollen. Es ist vielmehr zu klären: wie lebe ich damit. Ist es etwas, was mich von meinem Weg abbringt (es gibt auf diesem Gebiet viele Betrüger, und eine einseitige Marienverehrung ohne Jesus Christus führt vom Weg ab), oder ist es ein Zustand, der mir für den Glaubensalltag neuen Schwung gibt?
    Nicht die Erscheinung sollte wissenschaftlich untersucht werden, sondern man sollte sich die Frage stellen: ist diese Erscheinung und was dort ausgesagt wird eine verantwortungsvolle Hilfe für suchende, glaubensbegeisterte Menschen.

    Marienerscheinungen zuzulassen ist ein schwieriger Spagat, den es auszuhalten gilt und, bei allem muß beachtet werden: die Bindung an die zentrale Person unseres Glaubens, an Jesus Christus, darf nicht verloren gehen.
    Die derzeitige katholische Kirche steht zwischen zwei Extremen:
    a - mehr als 500 Bischöfe weltweit fordern unseren Papst Benedikt XVI auf, Maria per Dekret (Dogma) zur Miterlöserin zu ernennen, was weitere Abspaltungen provozieren würde www.welt.de
    b - keine kirchliche Autorität wagte es bislang in Deutschland eine Marienerscheinung anzuerkennen. cms.bistum-trier.de und Maria offiziel zur Schutzherrin Deutschlands zu ernennen.
    Den glaubens- und Marienbegeisterten Menschen nimmt man die mitreißende Athmosphäre, läßt keine Gottesdienste an solchen Orten zu, schickt keine Seelsorger, die harte Seelsorgsarbeit leisten müßten und lenkt auf diese Weise die religiös begeisterten Massen auf eine vernünftge Glaubenspraxis, die hinein in die Pfarreien wirken würde.
    Wo das kirchliche Management keinen Weg mehr weiß, ist es die immer neue Kraft des Glaubens aus dem Volk heraus und die Marienverehrung, die aus Ruinen neue Kirchen und Wallfahrtsorte erstehen läßt: www.kloster-maria-martental.de
    Papst Joannes-Paul II, der am 1. Mai seliggesprochen wurde, hat in seinem Leben, in seinem Tun in seinem Glauben aufgezeigt, was im Vertrauen auf die Hilfe der Muttergottes geschehen kann (z.B. der Fall des Eisernen Vorhangs).

    Damit ein Marienerscheinungsort kirchlich anerkannt wird, und die dort betenden Gläubigen vor Ausbeutung gesichert sind, bedarf es folgender Kriterien (unvollständige, nichtkanonische Auflistung)
    - es muß genauestens geprüft werden, ob die Erscheinung von einer Natur ist, die physikalisch nach derzeitigem Verständnis anerkannter Wissenschaftler nicht erklärt werden kann
    - die Seher, Seherkinder müssen auf ihre Glaubwürdigkeit und ihre redlichen Absichten überprüft werden.
    - die Seher sollten grundsätzlich bereit sein sich der kirchlichen Obrigkeit und den letztgültigen Wort des Papstes zu unterwerfen, so wie alle großen Männer und Frauen (Heilige) im Laufe der der Kirchengeschichte.
    - die Erscheinung muß von einer ausreichenden Zahl vertrauenswürdiger Zeugen bestätigt sein
    - die Aussagen und Aufträge der Erscheinung sollten nicht dem Evangelium, der kirchlichen Lehrmeinung und der jahrhundertealten religiösen Tradition widersprechen.
    - ein Marienerscheinungsort soll in erster Linie ein Ort des gemeinsamen Gebetes sein und nicht eine Show oder eine Wunderparty.

    Marienerscheinungen sind die andere Form des gläubigen Dialoges zwischen Menschen und der Gottesmutter. Anders als bei Wallfahrtsstätten und Gnadenbildern, wo ein einzelner Mensch oder eine Dorfgemeinschaft den Dialog mit einem Versprechen in Krankheit, höchster Not, Kriegs-, oder Seuchengefahr beginnt, wird bei Marienerscheinungen in der Regel einer oder mehrere junge Menschen angesprochen und zum Gebet und Umkehr aufgerufen, um z. B. ein großes Unheil / Krieg abzuwenden oder zu entschärfen.
    Wenig bekannt ist die Tatsache, daß es bis ins 15. Jahrhundert Marienerscheinungen mit dem Kinde Jesu gab, während wir es heutzutage gewohnt sind, bei Marienerscheinungen (Guadalupe, Fatima, Lourdes) an Mariendarstellungen ohne dem Jesuskind zu denken. www.kathpedia.com

    Die Marienerscheinungen von
    Guadalupe in Mexiko virgendeguadalupe.org.mx
    Fatima in Portugal, www.santuario-fatima.pt
    Lourdes in Frankreich www.lourdes-france.org
    Velankanni in Indien www.velankannichurch.com
    und an vielen anderen Orten, die teilweise nicht oder 'noch nicht' von der kath. Kirche anerkannt sind, haben weltweit viel Aufsehen erregt und ziehen jährlich Millionen von Pilgern an.
    Zu den oben angeführten größten Marienerscheinungs- und Wallfahrtsorten mit Millionen von Pilgern pro Jahr hier einige Beispiele für noch eher unbekannte Marienerscheinungs- bzw. Wallfahrtsorte, die von den örtlichen Bistümern als 'Gebetsstätten' anerkannt sind und wie die von
    Marpingen www.blattus.de und
    Heroldsbach www.blattus.de regelmäßig auch vom jeweiligen Bischof besucht werden.
    Bedauerlich ist, daß in Deutschland keine einzige der vielen Marienerscheinungen anerkannt wurde. Ein Ort für spontane, emotionale Marienverehrung wie in Lourdes, in Fatima, in Medjugorie, www.medjugorje.ws/de/ in Guadalupe und viele mehr, kann Impulse und Anregungen geben und immer neue Begeisterung wecken, die bei den nachlassenden Gottesdienstbesucher Zahlen dringend nötig wäre.
    Für den katholischen Glauben sind Marienerscheinungen nicht erforderlich, zeigen aber den Gläubigen, daß sie nicht allein, bzw. verlassen sind und nicht nur eine weitsichtige Mahnerin zur Umkehr haben, wo die Menschen zu sehr einen Weg, ein Verhalten einschlagen, der schädlich ist, sondern auch eine mächtige Fürsprecherin haben, die im Einzelfall - und der ist schon vieltausendmal geschehen - eine mächtige, für die meisten Menschen nicht begreifbare Hilfe ist.





    Gerard Seghers, Maria mit Jesus und Johannes



    aktuell:

  • Die vielen Flüchtlinge, die bei uns Zuflucht suchen, der Krieg im Nahen Osten, der gefährdete Friede und die Terrorgefahr in Europa geben Anlaß zu großer Sorge.
    Das vertrauensvolle, ausdauernde Gebet von Millionen Christen um eine bessere und gerechtere Weltordnung, die Bitte um die Hilfe der Muttergottes wird den Menschen, wird uns den Frieden erhalten
    Unvergessen sollte wohl sein, daß es die Macht des Gebetes von Millionen Christen war, vor allem in Polen und in der DDR, die für den Fall des eiserenen Vorhang, für ihre Freiheit von der Fessel des Kommunismus gebetet haben.
    Ihre bescheiden und beharrlich im Gebet vorgebrachte Bitte wurde erhört, ohne daß es einen vernichtenden Atomkrieg zwischen Ost und West gegeben hat.
  • Papst Franziskus I. hat ein Zeichen gesetzt: an seinem ersten Arbeitstag ist er in die Kirche Maria Maggiore gegangen, hat Blumen mitgebracht und die Gottesmutter um Beistand für seine schwere Aufgabe gebeten. Mariengedichte
  • Jeden Tag passieren Unfälle: wir sollten uns deswegen nicht entmutigen lassen. Mit Mut und Selbstvertrauen, verstärkt durch vertrauensvolles Gebet geschehen auch heute noch Wunder, gibt es Anlaß in besonderer Weise zu danken, z.B. mit einer Wallfahrt.
  • Jede Jahreszeit hat seine besonderen Farben und Freuden: wenn wir die Augen offen halten, erkennen wir, wie reich uns Gott beschenkt hat. Mit Maria, (Magnificat), mit dem Psalmisten (z.B: Psalm 19), mit dem hl. Franziskus (der Sonnengesang) sollten wir unsern Herrn und Gott danken und dürfen Ihn auch bescheiden und vertrauend wie Maria um alles bitten, was wir zum Leben brauchen.
  • Nur eine staatenübergreifende Gemeinschaft im Gebet und Lob Gottes kann ein gemeinsames staatenübergreifendes Denken bewirken und Regeln und Gesetze schaffen, die derzeit in einigen Bereichen dringend nötig sind. Global gültige Regeln und Gesetze brauchen nicht nur die Teilnehmer im Straßenverkehr, ob groß (Lastwagen) oder klein (Radfahrer), sondern auch global agierende Gesellschaften. - "Bittet, und ihr werdet empfangen"
  • Im Angesicht der schrecklichen, apokalyptischen Bilder aus Japan erscheinen die (blutigen) Tränen der Madonna von Akita in Japan www.marypages.com (The final message: October 13, 1973) und Naju in Korea www.najumary.or.kr gar nicht mehr so unglaubwürdig. Selbst wenn Menschen in einem für sie selbst unverständlichen Bedürfnis dazugeholfen haben sollten, sich diese Menschen quasi als Medium empfanden, ist die schreckliche, dreifache Kathastrophe (Erdbeben, Tsunami, Atom-GAU) nun das sichtbare Zeichen, daß die Aufforderung zur Umkehr, (u.a. Verzicht, oder zu mehr Umsicht bei gefährlichen Techniken) durchaus eine ernstzunehmende Warnung war. Das heißt auch, daß wir an anderen Orten, vor allem auch hier in Deutschland derartige Warnungen nicht als Unfug abtun, sondern sehr ernst nehmen sollten.
    Sorge bereitet durchaus der bisweilen hektische Umgang und unüberlegte Planungen in den Atomkraftwerken: die Kathastrophe von Tschernobyl z.B. wurde durch einen unsorgfätig durchgeführten Streßtest ausgelöst. Aber auch die Experimente mit 'Minni Schwarze Löcher' im CERN in Genf beinhalten übergroße Gefahren, dich nicht genügend durchdacht sind.
  • Ob Valentinstag oder irgend ein anderer Tag: für einen Christen gibt es immer einen einen Anlaß, an einem Marienbild ein Blume niederzulegen oder eine Kerze zum Dank für vielfach erfahrene Hilfe anzuzünden.
  • Die in 620 m Tiefe eingeschlossenen chilenischen Bergleute haben unglaubliche Disziplin bewiesen und mit ihren Angehörigen und Freunden der ganzen Welt unerschütterlichen Glauben und unbeugsame Hoffnung gezeigt. Die Medien haben die glückliche Rettung weltweit übertragen und ca. 1 Milliarde Menschen wurden Zeugen, was Glaube und Hoffnung, was das gemeinsame, ausdauernde Gebet bewirken kann. (vergl. Lk 18,1-8 das Gleichnis von der bittenden Witwe) Auf sich gestellt hätten sie es niemals geschafft, das nötige Geld für die Rettung der Bergleute rechtzeitig zu beschaffen. Im Camp Esperanza bei der Mine San Jose in Chile wurde ein neuer Maßstab gesetzt, ein neues Ostern erlebt. www.youtube.com Cancao da Esperanza
  • Der Diplompsychologe Lothar Linz sagte anläßlich der letzten Fußball Europameisterschaft: 'Auf dem Fußballplatz gilt ganz klar: Männer können ihre Emutionen zeigen'. ... Umso mehr gilt dies für Marienwallfahrtsorte und Marienlieder, die als Dank für die Errettung aus höchster Lebensgefahr entstanden sind. Wo Kerzen vor Mariendarstellungen angezündet werden, wird nicht angebetet, wie aus Unkenntnis immer wieder behauptet wird, es wird unter Tränen um Hilfe gerufen und es wird mit Tränen in den Augen aus vollstem Herzen für erwiesene Hilfe gedankt. Und so werden Kerzen symbolisch zu Tränen, die am Ort des Gebetes sichtbar werden, sichtbare Tränen der Not, aber auch Tränen des überschwenglichen Glück's und der Dankbarkeit.
      Wer noch nicht mit der vollen Kraft seiner Stimme beim Siegtor in der letzter Minute "Tor, Tor, Tor" geschrien hat, versteht nichts vom Fußball. Und wer noch nicht unter einem eingestürzten Haus verschüttet: "Maria hilf" geschrien hat, für ein krankes oder sterbendes Kind um Heilung gefleht hat, und auf wunderbare Weise gerettet, geheilt worden ist, versteht nichts von der schlichten, aber beständigen Marienverehrung an Wallfahrtsorten und die Jahr für Jahr auch unter schwierigsten Umständen durchgefürte Wallfahrten. Unzählige Votivtafeln aus vielen Jahrhunderten bezeugen in vielen Sprachen an den Wallfahrtsorten: Maria hat geholfen! www.fraenkischer-marienweg.de
      Viele besinnen sich erst in Krankheit, Not und Todesgefahr der unbegreiflichen Seite unserer Existenz; es bietet sich an, auch mit unserer Freude zu unseren 'Ansprechpartnern' in die Kirche zu kommen. In früheren Jahrhunderten haben viele Heerführer und Fürsten nach einem entscheidenden Sieg eine Kirche gestiftet, aus Dankbarkeit (und auch ein wenig, um sich selbst zu verewigen).
  • Ob in eigenen Notlagen oder Krankheiten, ob durch familiäre oder Arbeitsplatzkrisen, ob durch Natur- und die von Menschen verursachten Katastrophen: es finden sich genügend Gründe, sich auf den Weg zu machen und zu beten, da es bei all unserer Anstrengung oft nicht mehr in unserer Hand liegt, diese gigantischen Probleme zu lösen. Nur allzu oft möchte man ausrufen:
    "Maria Hilf!"




  • Maria Hilf, Neumarkt
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    www.oekumenischer-christusdienst.de Wahre und falsche Marienverehrung

    www.hjcaspar.de Maria wird im Zeichen der Ökumene von evangelischen Christen unvoreingenommen neu entdeckt

    www.rsk-ma.at Maria in der Bibel

    www.daswerk-fso.org Maria, Mutter Gottes, auch unsere Mutter?

    www.serviten.de Maria: Theotokos, Gottesmutter

    www.praedica.de Heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria

    www.erzbistum-freiburg.de Literatur zum Thema 'Maria'

    www.catholic-church.org Was sagt die Kirche über Maria?

    www.stjosef.at Maria, die Mittlerin der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit

    www.vatican.va Maria im Katholischen Kathechismus

    www.karl-leisner-jugend.de Maria in der Heiligen Schrift u. in der Literatur des 1. Jh. n. Chr.

    www.zeno.org Marienkult, Marienverehrung von den Anfängen im 4. Jh. bis zum 14. Jh.

    members.aon.at/veitschegger Maria u. Heiligenverehrung aus der Sicht eines katholischen Christen

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